Die Autopflege für den Frühling

Noch hält sich der strapazierende Winter in Deutschland. Immer wieder neuer Schneefall und Minusgrade sorgen dafür, dass keiner sein Auto endlich auf den Frühling vorbereiten kann. Dabei hätte es das Auto nach den langen Strapazen des Winters dringend nötig, dass es endlich mal wieder eine Verwöhnbehandlung bekommt.

  • Das fängt an beim Streusalz, das dieses Jahr wieder eifrig auf den Straßen verteilt werden musste. Die Lackierung wird dadurch und durch den Splitt stark beansprucht. Vor dem Waschen in der Waschanlage sollte diese unbedingt mit einem Hochdruckreiniger abgespült werden. Nach dem Waschen wird dann zu erkennen sein, ob es einen Lackschaden gibt, der in einer Werkstatt repariert werden sollte.
  • Die Scheiben müssen nun auch bei Nichtrauchern von innen gereinigt werden. In der langen Winterzeit hat sich ein dichter Schmutzfilm gebildet, der aber ganz einfach mit Glasreiniger entfernt werden kann. Bei den Dichtungen und den Scheibenwischern kann es aber gut sein, dass einiges brüchig oder schmierig ist. Diese müssen notfalls professionell ausgetauscht werden.
  • Unbedingt kontrolliert werden sollten die Beleuchtungsanlagen. Ist eine Lampe kaputt, kann das nur an einer defekten Sicherung liegen. Möglich ist aber auch, dass die Glühbirne in einer Werkstatt ausgetauscht werden muss.
  • Bei diesem vielen Schneefall wird der Boden des Autos relativ feucht sein. Also ruhig mal für einige Stunden die Türen offen stehen lassen und die Bodenbeläge herausnehmen. Diese können aufgehangen werden, und auf den Boden legt man vorübergehend Zeitungspapier zum Trocknen.

Professionelle Hilfe suchen

Nicht jeder traut es sich zu, sein Auto selbst für den Frühling vorzubereiten. Professionelle Hilfe kann nie schaden, auch beim Wechsel der Winterreifen. Informationen über Autoservice finden Sie bei drivelog, wenn Sie es sich nicht zutrauen, selbstständig das Auto startklar zu machen. Mit einer guten Werkstatt ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Autos werden sicherer

Autos werden mit jeder neuen Generation ein bisschen sicherer. Sie sind mittlerweile regelrecht vollgestopft mit allerlei Sicherheitstechnik. Elektronische Fahrregulierungen und Airbags en masse gehören heute zu fast jedem Auto. Dazu kommen Scheinwerfer, die sich in die Kurve drehen, ja sogar einen automatischen Bremsassistenten kann man in einigen Wägen bekommen. Diese Entwicklung macht sich auch in der Statistik bemerkbar. Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland 3606 Verkehrstote, das sind 403 Getötete weniger als im Vorjahr. Zehn Prozent weniger, dass ist sogar noch mehr als vom Statistischem Bundesamt erwartet.

Menschliches Versagen

Natürlich hilft die ganze Technik nicht Gründe wie menschliches Versagen auszuschließen. Ein seit Jahren bekanntes, aber dennoch aktuelles Thema ist die richtige Bereifung. Auch wenn es mittlerweile vorgeschrieben ist, hat immer noch nicht jeder die zur Jahreszeit passenden Reifen aufgezogen. Auch wenn sie alt oder abgefahren sind sollten sie sofort ausgetauscht werden, passende Reifen finden Sie bei tirendo. Weitere Gründe sind unaufmerksame oder schlecht geschulte Autofahrer. Hier sollte man sich nicht genieren wenn es schon eine Weile her ist, dass man den Führerschein gemacht hat. In diesem Fall und auch sonst in regelmäßigen Abständen ist ein Fahrsicherheitstraining wie es der ADAC anbietet hilfreich.

Diebstahlrate steigt

Bei all der modernen Sicherheitstechnik kann so ein Auto ganz schön kostspielig werden. Und so wie die Zahl der Verkehrstoten immer mehr fällt, so steigt nahezu jedes Jahr die Zahl der Autodiebstähle. Statistisch gesehen wurden im Jahr 2011 unglaubliche 113 Kraftwagen pro Tag geklaut. Und dabei handelt es sich nicht immer nur um Oberklassewagen. Gerade die, bei denen man keine große Diebstahlsicherung vermutet, sind ein beliebtes Ziel. Dabei ist es weder teuer noch kompliziert hier nachzurüsten. Für ein paar hundert Euro kann man sein Fahrzeug gegen Diebstahl sichern. Sogar eine Ortung per GPS ist möglich, sollte der Dieb dennoch erfolgreich gewesen sein. Nicht jede, aber manche Autoversicherungen rechnen eine Alarmanlage sogar mit ein und die Beiträge fallen. Wie das genau im Einzelfall ist fragt man am besten bei der eigenen Versicherung nach.